Donnerstag, 9. September 2010
URTEIL
Hyundai-Chef muss Millionen an eigenen Konzern zahlen
Bonuszahlung einmal andersherum: Der Chef des südkoreanischen Autobauers Hyundai, Chung Mong-Koo muss eine Millionenentschädigung an sein eigenes Unternehmen zahlen. Der Grund für die Strafe sind verlustreiche Geschäfte, die der Manager getätigt haben soll.
Seoul - Als Wiedergutmachung für verlustreiche Geschäfte müsse Konzernchef Chung Mong-Koo 70 Milliarden Won (mehr als 44 Millionen Euro) an Hyundai zahlen, teilte ein Gericht in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul am Montag mit.
Die Klage hatte eine Gruppe von 14 Anteilseignern gegen den Hyundai-Chef und einen Vertreter des Zulieferers Hyundai Mobis im Jahr 2008 eingereicht. Sie forderten von den beiden Managern eine Entschädigung für die Verluste, die Hyundai durch den Verkauf von Anteilen an Tochterunternehmen im Jahr 2001 erlitten hatte.
manager magazin mit Material von afp