Freitag, 10. September 2010
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12.03.2010
INTERNATIONALE ENERGIEAGENTUR
"Ölpreis könnte Aufschwung abwürgen"
Der steigende Ölpreis bedroht nach Ansicht der Internationalen Energieagentur die weltweite Wirtschaftserholung. Vor allem wegen der steigenden Nachfrage in China erhöhte die IEA ihre Verbrauchsprognose für das laufende Jahr.

Paris - Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Vorhersage für die Ölnachfrage in diesem Jahr erneut nach oben korrigiert. Sie werde im Vergleich zum Rezessionsjahr 2009 um 1,8 Prozent auf 86,6 Millionen Barrel pro Tag wachsen, teilte die IEA am Freitag in ihrem Monatsbericht in Paris mit.


© REUTERS
Getrieben werde die Nachfrage durch Länder außerhalb der Industriestaaten in der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und vor allem durch China. Die Volksrepublik stehe alleine für ein Drittel des Nachfragezuwachses.

An den Ölmärkten stiegen die Preise am Freitag weiter und steuerten in New York in Richtung 83 Dollar pro Barrel (159 Liter). IEA-Chefökonom Fatih Birol forderte im Deutschlandfunk höhere Investitionen in die Ölförderung. Die IEA sehe "mit großer Sorge", dass diese sich "auf einem niedrigeren Niveau als vor der Wirtschaftskrise" bewegten.

Die wachsende Nachfrage könne deshalb wegen fehlender Kapazitäten zu einem weiteren Anstieg der Preise führen, was schließlich die wirtschaftliche Erholung beeinträchtigen könne. "Der Ölpreis ist eines der größten Risiken für die wirtschaftliche Gesundung."

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